Dinosaurier-Kalender 2016

22. Dezember 2015

So, liebe Freunde der Knisterkiste – einige hatten schon danach gefragt (und wahrscheinlich nicht mehr geglaubt, dass es kommt), aber hier ist endlich das Update des Dinosaurier-Kalenders für 2016. Für alle, die nicht wissen, worum es geht, hier ein Bild:

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Es handelt sich um einen Kalender aus Karton zum Selberbasteln. Der Stegosaurus enthält Monats- bzw. Wochenkarten (je nach Wahl), deren Register gleichzeitig die Rückenplatten des Stegosaurus sind. Damit kann man sie leicht rausziehen und die jeweils aktuelle nach vorne stecken.

Die Karten für 2016 zum Herunterladen gibt’s hier:

Und den Dinosaurier selbst gibt’s hier:

Halloween-Katze

23. Oktober 2015

Gerade noch rechtzeitig für Halloween gibt es dieses kleine Katzenskelett als Bastelbogen:

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Das Modell ist nicht schwierig. Am Ende dieses Artikels findet Ihr die ausdruckbare PDF-Datei. Es gibt zwei Versionen, eine „normale“ mit ca. 8cm Höhe und eine große mit ca. 14cm Höhe.

Und so wird’s gemacht: Die Vorlagen sind numeriert. Klebt die Laschen auf die zugehörige Gegenseite mit der gleichen Nummer und geht der Reihenfolge der Zahlen nach vor. Begonnen wird mit dem Kopf:

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Faltet die schwarzen Flächen zurück und klebt Laschen Nr. 1 und 2 an, um die Ohren zu bilden:

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Jetzt wird der zweite Teil des Kopfs an die Laschen 3 und 4 geklebt:

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Dann die Seiten nach vorne falten und ankleben:

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Und schließlich den Kopf unten schließen:

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Damit der Kopf noch besser aussieht, kann man die weissen Kanten mit einem schwarzen Filzstift abdecken:

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Jetzt kommt der Körper:

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Das ist im Wesentlichen ein Kubus mit einer abgerundeten Seite. Einfach der Reihenfolge der Numerierung folgen:

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Den Schwanz nicht vergessen:

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Jetzt kommen die Hinterbeine. Sie sind symmetrisch, daher zweige ich nur eines:

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Die Laschen 24-27 an die Seitenfläche ankleben, dann Lasche Nr. 28 an die Kante kleben, wo der Arm endet. Der Fuß (der bei der Katze länger ist als beim Menschen) beginnt an dem Punkt, an dem Lasche Nr. 28 angeklebt wird:

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Die Form schließen, dann an den Körper ankleben. Sie wird mit zwei Flächen am Körper befestigt: nr. 33 wird an die Seite des Körpers geklebt, Nr. 34 an die Unterseite:

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So sieht der fertige Körper aus:

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Jetzt nur noch den Kopf ankleben. Der Kopf kann beliebig angesetzt werden, so dass Ihr Euch aussuchen könnt, in welche Richtung die Katze guckt.

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Visitenkarten – Fingerpuppen

22. September 2015

Ich bin gerade dabei, für einen Auftrag Fingerpuppen aus Papier zu gestalten. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Minimalversion einer Papier-Fingerpuppe eigentlich nichts anderes ist als ein Stück Papier mit einem Schlitz, durch den man den Finger stecken kann.

Manchmal sind die einfachsten Sachen die besten. Und da ist mir die Idee gekommen, Visitenkarten zu machen, die gleichzeitig als Fingerpuppen funktionieren:

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Die Visitenkarten sehen erstmal so aus:

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Wenn man dann die vorgestanzte obere Kante abreisst und den Finger durch den Schlitz am Hals der Katze steckt, hat man eine Fingerpuppe:

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Neben der Katze gibt es noch eine Eule:

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Ihr wollt auch solche Visitenkarten / Fingerpuppen haben? Kein Problem: Die individualisierbaren Karten gibt’s fertig geschnitten und vorgestanzt in meinem Dawanda-Shop: Link zur Katze und zur Eule.

Die ersten Rezensionsexemplare

11. September 2015

Nachdem einige Blogger Interesse an den Postabenteuern bekundet haben (worüber ich mich sehr gefreut habe), habe ich gestern die ersten Rezensionsexemplare fertig gemacht und abgeschickt.

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Wer auch eins haben möchte, kann sich gerne bei mir melden. Ich freue mich über Rezensionen für dieses Projekt und schicke Euch gerne ein kostenloses Exemplar. Komplett mit Wachs-Siegel, siehe oben…

 

Tasmanische Briefmarken

11. September 2015

Die erste Ausgabe des Postabenteuers ‚Der tasmanische Tiger‘ steht fast. Bei der Arbeit daran bin ich über dieses hübsche Briefmarkenset aus Australien gestolpert, auf dem rechts oben tatsächlich ein tasmanischer Tiger zu sehen ist:

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Die anderen Briefmarken sind auch recht spektakulär – das „Megafauna“-Set gab es 2008 bei der australischen Post.

Und zu Briefmarken gehören natürlich auch Stempel. Hier ist ein Stempel, den ich für den tasmanischen Tiger zusammengebastelt habe:

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Kinder und neue Medien

08. September 2015

Irgendwann hat man als Papa oder Mama bei jedem Kind mal den Eindruck, es sei computersüchtig. Fernsehen ist ja schon länger eine harmlose Einstiegsdroge, und ein, zwei Stunden vor der Glotze fallen fast nicht mehr auf, wenn der Nachwuchs ansonsten ganze Sonntagnachmittage mit iPad und Smartphone verbringt. Oder gleich online mit seinen Kumpels virtuell versumpft.

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Aber nicht jedes Kind ist wirklich mediensüchtig – die wenigsten sind es, und manche Psychologen bezweifeln, ob es Mediensucht im klinischen Sinne tatsächlich gibt. Kinder erliegen nur – wie wir Erwachsenen auch – gerne mal den Verlockungen der medialen Welt. Und diese Verlockungen haben es natürlich in sich.

Da stellt sich die Frage, sind neue Medien für Kinder gut? Oder schlecht? Oder gar – beides?

Erst mal die schlechte Seite: Jede Art von Bildschirm-„Arbeit“ hat gesundheitliche Folgen. Direkte, z.B. für die Augen, aber auch indirekte, durch Bewegungsmangel. Noch wichtiger aber ist, dass elektronische Medien, und insbesondere interaktive wie Computerspiele, einen Überstimulus für das Dopaminsystem darstellen.

Huh, was? Dopaminsystem? Ganz einfach: Immer, wenn wir etwas machen oder bekommen, von dem die Evolution denkt, dass es gut für uns sein müsse, wird im Gehirn Dopamin ausgeschüttet. Das ist quasi das Belohnungshormon. Leider hat die Evolution nicht mit Sahnetorten, iPads und Fernsehsesseln gerechnet. Deshalb wird Dopamin auch gerade bei Dingen ausgeschüttet, die nur in sehr begrenztem Maße für uns gut sind.

Bei komplexen Tätigkeiten, die Konzentration erfordern und erst mit viel Mühe zum Erfolg führen, wird auch Dopamin ausgeschüttet – aber erst, wenn sich der Erfolg einstellt, und dann auch nicht wesentlich mehr als wenn wir – zum Beispiel – bei einem einfachen Computerspiel ein neues Level erreicht haben. Daher können Dinge wie Lesen, Handarbeiten, Malen und Wandern nur schwer mit elektronischen Unterhaltungsmöglichkeiten mithalten.

Das Fatale: Je öfter das Dopaminsystem aktiviert wird, desto weniger stark reagiert es. Es gibt also eine Spirale zu immer stärkeren Stimulationen oder, kurz gesagt, ein Suchtpotential. Einfache Spiele, insbesondere sog. „Free-to-play“-Spiele, bei denen man sich Gegenstände für echtes Geld zukaufen kann, die den Erfolg steigern, nutzen das gnadenlos aus. Das berühmt-berüchtigte Candy Crush ist zum Beispiel ein Spiel, das einzig und allein dazu konzipiert wurde, das Dopaminsystem des Spielers anzusprechen. Kinder sind leider für diesen Mechanismus recht anfällig.

Soweit die schlechten Seiten. Jetzt zu den guten: Viele Eltern hoffen ja, dass wenn der Nachwuchs sich schon durch stundenlanges Zocken am Computer Haltung, Augen und Figur verdirbt, er wenigstens für die neue digitale Welt gewappnet  und ein ‚digital native‚ wird, also jemand, der mit digitalen Werkzeugen aufgewachsen ist und sich dort zuhause fühlt.

Das geschieht auch bis zu einem gewissen Grad. Allerdings wird dieser Nutzen hoffnungslos überbewertet. Die Fähigkeiten, die sich Kinder durch Spielen am Computer und Tablet PC aneignen, sind sehr schnell erlernt. Kein Mensch, der in seiner Kindheit nie am Computer gesessen ist, wird auf Dauer daran verzweifeln, wie man auf einem iPad die Kamera einschaltet. Das lässt sich sehr schnell erfassen, und im Zweifelsfall lässt man sich’s von einem digital native zeigen.

Interessanterweise aber sind heutige Jugendliche im Durchschnitt wesentlich schlechter in der Lage, sich bei Computer-Problemen selbst zu helfen, als das noch die Generation der 90er-Jahre war. In den 90ern hatte fast jeder (männliche) Jugendliche Zugang zu einem PC und wusste zumindest in groben Zügen, wie man eine Grafikkarte wechselt und den Speicher ausbaut. Viele haben am Heimcomputer, der damals noch ein Amiga oder C64 war, Programmieren gelernt.

Heutzutage ist die elektronische Welt so bunt und zugänglich geworden, dass es vielen jugendlichen Nutzern völlig fremd ist, dort überhaupt auf Probleme zu stoßen. Dadurch fehlt aber oft auch ein tieferes Verständnis dessen, was unter der „Motorhaube“ vor sich geht. Damit einher geht ein mangelndes Sicherheitsbewusstsein, was Gefahren wie Phishing-Angriffe, Viren und Social Engineering betrifft.

Ich habe beruflich bis vor Kurzem zahlreiche Informatikstudenten als Praktikanten betreut. Interessanterweise waren die besten dieser Praktikaten jene, die bis zum Beginn des Studiums nie etwas mit Computern zu tun hatten.

Denn die wichtigsten Fähigkeiten in der digitalen Welt, also lösungsorientiertes Denken, evidenzbasiertes Entscheiden, mathematische Fertigkeiten, algorithmisches Verständnis, erlangt man am Besten „offline“. Durch eigenständiges, unabgelenktes Denken und Lesen. Und, indem man konzentrationsfähig und diszipliniert lernt, seine Aufmerksamkeit zu fokussieren. Das kann man nur, indem man sein Dopaminsystem ausruhen lässt und es nicht permanent stimuliert.

In diesem Sinne ist Langeweile das Beste, was einem passieren kann. Bezeichnend ist, wie wenig heutzutage Kinder und Jugendliche, aber genauso auch Erwachsene, einen abendfüllenden Spielfilm ohne große Action ansehen können, ohne sich dabei gleichzeitig vom Tablet PC auf dem Schoß ablenken zu lassen. Macht mal das Experiment: Seht Euch einen Thriller wie „Der unsichtbare Dritte“ in ganzer Länge und ohne Ablenkung an. Ihr werdet erstaunt sein, wie schwer das heutzutage bei einem Film fällt, bei dem 1959 dem Pulikum der Atem gestockt ist.

Heisst das jetzt, neue Medien sind gar nichts für Kinder? Nein, das heisst es nicht. Im Gegenteil: Gerade hier entstehen neue Kulturwerke, die heute noch völlig unterschätzt werden. Gerade so manches Computerspiel hat heute mehr Herz, Intelligenz und Tiefe als so mancher Hollywood-Blockbuster. Kinder sollten diese Welt kennenlernen und Freude an ihr haben dürfen.

Es liegt in der Natur elektronischer Medien, dass man sich dort auch mal für einige Stunden verlieren kann – manchmal auch für einige Tage und Wochen. Aber man muss wieder auftauchen können, und Eltern sollten genau darauf achten, ob ein solches Sich-Vertiefen ihren Kindern noch gut tut oder nur noch ein Gefangensein in einer glorifizierten Skinnerbox ist.

Kinder, deren Erfahrungswelt durch das Arbeiten und Basteln mit den eigenen Händen, durch Abenteuer in der Natur, durch Lesen, Malen und Schreiben, durch die Kraft des eigenen Ausdrucks geprägt ist, haben es leichter, die Gefahren, Verlockungen und Chancen der digitalen Medien einzuordnen und mit ihnen kreativ umzugehen. Schickt die Fantasie Eurer Kinder erstmal auf eigene Wege, bevor ihr sie auf die Schienen eines perfekt durchgestylten 3D-Films setzt.

Eltern, die mit ihren Kindern von Zeit zu Zeit ein „Medien-Fasten“ machen, stellen erstaunt fest, wie schnell und intensiv die Kreativität ihrer Kinder sich Bahn bricht, wenn der übliche Medienkonsum mal wegfällt. Anschließend lässt sich die Fülle und der Reichtum der neuen Medien wieder besser würdigen und – besonders wichtig – als Treibstoff für die eigene Vorstellungswelt nutzen.

Kurz gesagt: Gebt den Kindern die Werkzeuge an die Hand, Medien nicht nur zu konsumieren, sondern sie auch zu gestalten und sich kreativ anzueignen.

Facetten-Gimpel

04. September 2015

Wie neulich angekündigt, habe ich den facettierten Gimpel fertiggestellt:

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Den Bastelbogen könnt Ihr unten als PDF-Datei herunterladen. Das Modell ist ungefähr so groß wie der echte Vogel. Eine Warnung vorab: Facettenmodelle sind zwar gestalterisch einfach, aber keineswegs einfach zu basteln. Die vielen flachen und spitzen Winkel, die Flügel und der Schnabel erfordern ein wenig Geduld. Und die Vorlage ist zugegebenermaßen auf den ersten Blick etwas verwirrend. Einfacher geht’s leider nicht, weil die Form des Modells automatisch zu einer Vorlage führt, die komplexer ist als einfache, ‚rechtwinklige‘ Modelle.

Falls Ihr bis hierher gelesen habt, habt Ihr vielleicht genug Mut, um Euch an das Projekt zu wagen. Hier ist die Anleitung:

Die Vorlage ist durchnumeriert. Klebt die Laschen in der Reihenfolge der Numerierung. Um den Überblick zu bewahren, lasst das PDF während des Zusammenbaus am Bildschirm offen oder druckt es nochmal auf normalem Papier aus. A propos Papier: 180 g Papier funktioniert für dieses Modell ganz gut.

Beginnt mit dem linken Flügel:

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Jetzt kommt der untere Teil des Körpers:

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Das ist der rechte Flügel, der entsteht, wenn man Lasche Nr. 10 anklebt:

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So sieht das Ganze von unten aus:

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Jetzt folgt weiter der Numerierung:

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Langsam nimmt der Vogel Gestalt an:

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Das ist der Schwanz und ein Streifen, der die Oberseite des Körpers bildet:

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Als Nächstes kommt der Kopf. Der ist ein bisschen schwierig, weil er aus kleinen Flächen besteht. Beginnt mit Lasche Nr. 27, durch die der Schnabel entsteht, dann geht nach der numerierter Reihenfolge vor:

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Das ist der Kopf von vorne:

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Und das von der Seite, der Schnabel zeigt nach rechts:

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Jetzt wird der Kopf am Körper befestigt:

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Nun den Schwanz ankleben, an den Laschen 39, 40 und 41:

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Zum Abschluss wird der Körper geschlossen, indem der obere Streifen festgeklebt wird. Hier braucht Ihr Geduld und müsst warten, bis jede Lasche wirklich fest sitzt, bevor Ihr zur nächsten übergeht:

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Der Vogel hat keine Beine, weil die das Ganze nochmal sehr viel komplizierter gemacht hätten. Aber er „steht“ ganz hübsch auf dem Bauch. Man kann ihn auch von der Decke hängen lassen, aber weil die Flügel in Ruheposition sind, sieht das nicht ganz so gut aus. Besser ist es, man setzt ihn auf ein Regal oder einen Ast.

Hier ist die PDF-Vorlage:

Gimpel

 

Jona und der Wal

02. September 2015

Jona und der Wal – eine fast 3000 Jahre alte Geschichte, die immer noch fasziniert. Für einen Kindergottesdienst habe ich diesen Wal und Jona entworfen, der in den Walschlund passt:

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Der Bastelbogen ist nicht schwer. Hier ist eine kurze Anleitung: Alle Klebelaschen und die dazugehörigen Gegenstücke sind numeriert. Am Besten klebt Ihr die Klebelaschen in der Reihenfolge dieser Numerierung zusammen.

Jona selbst ist einfach nur ein Kubus und damit so ziemlich das Einfachste, was man aus Papier machen kann:

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für den Wal müsst Ihr die beiden großen Teile ausschneiden. Bei dem Teil mit dem Rachen des Wals solltet Ihr das markierte Quadrat ausschneiden – dadurch entsteht eine Nische, in de Jona im Inneren des Wals stehen kann. Wenn Euch das zu schwierig ist, könnt Ihr Jona immer noch in den Wal legen – er hat dann nur keinen festen Halt und rutscht im Wal hin und her (was wohl, wenn man sich’s genau überlegt, in Wirklichkeit nicht anders gewesen sein dürfte).

Fangt mit dem Teil an, das den Schwanz enthält. Klebt Nr. 8, 9, 10 und 11 zusammen. Dadurch entsteht der obere Teil des Mauls.

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Dann nehmt das andere Teil und klebt Nr. 12 und 13 zusammen. Das ist quasi das „Kinn“. Anschließend werden Nr. 14-17 zusammengeklebt, und zwar „L“-förmig:

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Jetzt habt Ihr zwei Teile, die so aussehen:

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Die müssen nun nur noch zusammengeklebt werden. Setzt den oberen Teil auf den unteren und klebt die Laschen 19 und 20 zusammen. Die Lasche Nr. 21 wird von unten gegen den Schwanz geklebt. Der Schwanz selber wird mit den Fingern vorsichtig nach oben gebogen. Fertig:

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Die Vorlage könnt Ihr hier als PDF herunterladen:

Jona und der Wal Bastelbogen

Polygimpel

29. August 2015

„low poly“ ist gerade ziemlich in. Gemeint sind 3D-Modelle, die aus möglichst wenigen Polygonen bestehen und damit automatisch etwas Abstraktes an sich haben. Das Nette dabei ist, dass sie ziemlich einfach zu entwerfen sind und sich perfekt für die Konstruktion aus Papier eignen.

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Nichts lag da näher, als mal ein „Niedrig-Polygon-Tier“ zu entwerfen. Das Ergebnis ist dieser Gimpel oder Dompfaff. Ist ganz hübsch geworden, finde ich. Den Vogel gibt’s demnächst zum Selbstbasteln als Download – und zwar hier in diesem Blog und auf digitprop.com.

Und schon wieder eine Website…

26. August 2015

Ich erinnere mich ziemlich genau an die erste Website, die ich gemacht habe. Das war vor 16 Jahren. Und ganz schön aufregend. 16 Jahre sind ja im Internet schon fast eine halbe Ewigkeit. Daher habe ich ein gewisses Recht, von „damals“ zu reden, als alles noch viel einfacher und gleichzeitig viel schwerer war.

Inzwischen sammeln sich die Websites einfach so an, mal ist hier etwas zu tun, mal da. Dennoch ist diese Site hier etwas Besonderes. Weil die Knisterkiste etwas Besonderes ist. Erstens mal, weil sie ein Projekt ist, das eine lange Evolution hinter sich hat und das ich immer wieder neu umgekrempelt habe. Und zweitens, weil es einiges an Vorbereitung gebraucht hat, bevor ich an dem Punkt war, dafür eine Website zu machen. Jetzt steht sie jedenfalls, und ich finde, sie ist gar nicht mal so schlecht geworden.

Um mal einen Anhaltspunkt zu geben, was ich mit „Vorbereitung“ meine, ist hier eine Skizze aus meinem Notizbuch für ein erstes Konzept des ersten Knisterkiste-Postabenteuers, „Der tasmanische Tiger“:

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